Gegner Werder Bremen im Check

Die Bilanz spricht gegen Fortuna

Fortunas Ex-Spieler Robbie Kruse im November 2012 gegen die Bremer Sokratis (li.) und Assani Lukimya (re.). FOTO: rp / dpa, Carmen Jaspersen

Fortuna Düsseldorf eröffnet am Freitag den 14. Bundesliga-Spieltag mit einem Gastspiel bei Werder Bremen. Vor allem mit einem Bremer Stürmer hat Fortuna-Trainer Friedhelm Funkel nicht die besten Erfahrungen gemacht.

Das Spiel

Werder Bremen misst der Heimpartie gegen Außenseiter Fortuna Düsseldorf große Bedeutung bei. Sie soll nach fünf sieglosen Partien der Wendepunkt sein. Die Nordlichter stehen unter Druck, denn sie müssen gewinnen, um sich nicht vom Saisonziel, dem Erreichen der Europa League, verabschieden zu müssen. Derzeit sind es drei Punkte Rückstand auf Rang sechs. Im Falle einer weiteren Partie ohne dreifachen Punktgewinn wäre zudem endgültig die Euphorie weg, die es in der Stadt seit dem hervorragenden Saisonstart gibt. „Wir müssen, und wir werden gewinnen“, sagt Werder-Coach Florian Kohfeldt. Fortuna ist aus seiner Sicht der „einfachste der vier Gegner“, auf den er mit seiner Elf vor der Winterpause noch trifft. Nach dem Spiel gegen Düsseldorf geht es nach Dortmund, dann empfängt die Mannschaft Hoffenheim und reist anschließend nach Leipzig


Die aktuelle Form

Bremen wie Düsseldorf haben aus den jüngsten sechs Spielen jeweils vier Punkte (1-1-4) geholt und gehören damit zu den aktuell erfolglosesten Teams der Liga (nur Nürnberg ist mit lediglich drei Zählern noch schlechter). Die Krise ließ die Grün-Weißen vom dritten auf den neunten Platz fallen. Dabei waren sie gut gestartet (elf Punkte, 10:6 Tore) und nach fünf Spieltagen drittstärkste Kraft hinter dem FC Bayern (13, 12:3) und Borussia Dortmund (elf, 15:3). Ein Schock war für Werder die 2:6-Niederlage am neunten Spieltag gegen Bayer Leverkusen. Danach lief es nicht mehr rund, Werder verlor sein spielerisches Konzept und leistete sich einfache Fehler in der bis dahin sicheren Defensive.

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