„Das krumme Haus“

Ein Krimi nach Agatha Christie

Max Irons als Charles Hayward und Stefanie Martini als Sophia De Haviland in einer Szene des Films „Das krumme Haus“.FOTO: dpa / -

Mit einem Jahr Verspätung kommt „Das krumme Haus“ in die deutschen Kinos. Die Vorlage ist prominent: Es ist die Verfilmung eines Agatha-Christie-Krimis.

Ein toter Wirtschaftsmagnat, ein riesiges Herrenhaus aus dem 19. Jahrhundert und viele verdächtige Familienangehörige: Das sind die Zutaten für den Agatha-Christie-Krimi „Das krumme Haus“. Es ist die Verfilmung des gleichnamigen Romans aus dem Jahr 1949 - und in den deutschen Kinos besonders spät zu sehen. Denn in Großbritannien wurde „Crooked House“ schon im Dezember 2017, nur einen Monat nach dem Kinostart, im Fernsehen ausgestrahlt und ist inzwischen längst auf DVD erhältlich.

Nach dem Tod von Wirtschaftsmagnat Aristide Leonides engagiert seine Enkelin Sophia den Privatdetektiv Charles Hayward (Max Irons) - bevor sich Scotland Yard einschaltet und womöglich dunkle Familiengeheimnisse aufdeckt. Sophia (Stefanie Martini) ist überzeugt, dass ihr Großvater von einem Familienmitglied getötet wurde. Hayward übernimmt den Fall nur widerwillig, denn vor Jahren waren Sophia und er ein Paar. Auf dem imposanten Leonides-Anwesen befragt er die Angehörigen, die in dem riesigen Herrenhaus alle unter einem Dach leben.

Viele verdächtigen Leonides' junge, zweite Ehefrau Brenda (Christina Hendricks), den Wirtschaftsmagnaten getötet zu haben. Angeblich hatte sie eine Affäre. Oder war es sein Sohn Philip, der den Familienbetrieb übernehmen musste, obwohl er lieber als Autor Karriere machen wollte? Ein von ihm geschriebenes Theaterstück für seine Frau, die gescheiterte Schauspielerin Magda (Gillian Anderson), wollte das Familienoberhaupt zu Lebzeiten nicht einmal lesen.

(özi/dpa)
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