„Das Boot“ hat die meisten Chancen

Das sind die Nominierten für den Deutschen Fernsehpreis

Tom Wlaschiha (nominiert als „Bester Schauspieler“) in einer Szene der Serie „Das Boot“ FOTO: dpa / Nik Konietzny

Zwei Serien von Sky sowie ZDF und Arte könnten die meisten Auszeichnungen bei der Verleihung des Deutschen Fernsehpreises am 31. Januar gewinnen: „Bad Banks“ und „Das Boot“.

„Das Boot“ ist gerade bei der Aboplattform Sky gestartet – und schon locken die Auszeichnungen. Die neue Serie ist gleich neun Mal für den Deutschen Fernsehpreis nominiert worden, wie die Veranstaltung am Dienstag in Köln mitteilten. Unter anderen tritt Tom Wlaschiha (45) in der Kategorie Bester Schauspieler an und seine Kollegin Vicky Krieps (35) in der Kategorie Beste Schauspielerin. Auch die ZDF/Arte-Serie „Bad Banks hat mit fünf Nominierungen mehrere Chancen.

Krieps muss sich gegen vier Konkurrentinnen durchsetzen: gegen Paula Beer für „Bad Banks“ (ZDF/Arte), Désirée Nosbusch auch für „Bad Banks“, Anna Schudt für „Aufbruch in die Freiheit“ (ZDF) und Rosalie Thomass für „Rufmord“ (ZDF). Wlaschiha bekommt es mit Jonathan Berlin („Die Freibadclique“, ARD, und „Kruso“, ARD), dem Duo Sascha Alexander Geršak sowie Alexander Scheer („Gladbeck“, ARD), Thomas Schmauser („Der große Rudolph“, ARD) und Albrecht Schuch („Der Polizist und das Mädchen“, ZDF, „Gladbeck“, „Kruso“) zu tun.

Die Serie „Das Boot“, seit Dezember auf der Abo-Plattform Sky nach dem gleichnamigen Kinoklassiker zu sehen, ist noch in anderen Kategorien für den Deutschen Fernsehpreis nominiert worden: für die Beste Dramaserie, für die Beste Regie, für das Beste Buch, Beste Kamera, Beste Musik, Beste Ausstattung und den Besten Schnitt. Auch auf „Bad Banks“ könnte ein kleiner Preisregen niederprasseln, denn das Finanzdrama in mehreren Teilen geht abgesehen von den Nominierungen für die Hauptdarstellerinnen in den Kategorien Beste Serie, Beste Regie, Bestes Buch und Beste Kamera ins Rennen.

(mlat/dpa)
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