„Creed II“

Rocky geht in die letzte Runde

Sylvester Stallone (l.) mit Michael B. Jordan.FOTO: dpa / Barry Wetcher

Mit „Creed II“ liefert Sylvester Stallone den letzten Teil der Boxer-Saga.

(dpa) In „Creed II – Rocky‘s Legacy“ geht es gleich richtig zur Sache. Der stets finster und bedrohlich dreinblickende Viktor (Florian „Big Nasty“ Munteanu) ist ein Furcht einflößender und muskelbepackter Hüne, der seine Gegner mit ein paar Punches gnadenlos schnell auf die Bretter schickt. Noch schlägt sich der russische Boxer in abgewrackten Rummelbuden durch, aber die brutale Kampfmaschine macht sich nur für Größeres warm. Auf dem Weg nach ganz oben ist bereits Adonis Creed (Michael B. Jordan). Der Underdog hat sich in „Creed – Rocky‘s Legacy“ (2015) bereits zum Sieger der Herzen aufgeschwungen, jetzt greift er in der Fortsetzung nach den Sternen – da aber stellt sich ihm Viktor in den Weg.

Mit „Creed“ (2015) hat Ryan Coogler („Black Panther“) das „Rocky“-Universum erfolgreich wiederbelebt, für die gelungene Fortsetzung „Creed II – Rocky‘s Legacy“ hat er die Regie jetzt dem Newcomer Steven Caple Jr. überlassen, ist aber als ausführender Produzent weiter mit an Bord.

Sonst aber alles wie gehabt: Das gesamte Personal aus dem ersten Teil ist wieder am Start – allen voran Sylvester Stallone. Den Coach von Adonis Creed holt auch diesmal die Vergangenheit wieder ein. Sein alter Widersacher Ivan Drago (Dolph Lundgren), der in „Rocky IV“ (1985) den Vater von Adonis im Ring einst tödlich verletzte, tritt wieder in sein Leben – und Viktor Drago ist sein Sohn, den er mit unerbittlicher Härte für den finalen Fight trainiert.

(dpa)
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