Preisverleihung

„Green Book“ und „Bohemian Rhapsody“: Biografien räumen ab

Rami Malek (37) erhielt für seine Verkörperung von Freddy Mercury in „Bohemian Rhapsody“ den Golden Globe als bester Schauspieler in einem Filmdrama. FOTO: AFP / MARK RALSTON

Den Top-Globe als bestes Filmdrama gewinnt das Werk über Queen-Frontmann Freddie Mercury. „Green Book“ thematisiert Rassismus in den USA - und holt gleich drei Trophäen. Weniger Glück haben die deutschen Nominierten.

Der Golden Globe für das beste Drama geht in diesem Jahr an den Film „Bohemian Rhapsody“ über Queen-Frontmann Freddie Mercury. Das gab der Verband der Auslandspresse in der Nacht zum Montag in Beverly Hills bekannt. Insgesamt gewann das Werk von Bryan Singer zwei Trophäen: Hauptdarsteller Rami Malek (37) holte auch die begehrte Auszeichnung als bester Schauspieler in einem Filmdrama. In der Kategorie Beste Komödie/Musical gewann Peter Farrellys „Green Book“ über Rassismus in den USA in den 1960er Jahren den Hauptpreis. Die deutschen Nominierten gingen dagegen leer aus.

Bei der Verleihung gab es noch weitere Preise für „Green Book“: Als bester Nebendarsteller gewann Mahershala Ali seine erste Golden-Globe-Trophäe. In der Filmbiografie spielt er einen schwarzen Jazz-Pianisten, der in den 1960er Jahren mit seinem weißen Chauffeur (gespielt von Viggo Mortensen) durch die US-Südstaaten reist. Auch die Auszeichnung für das beste Drehbuch ging an „Green Book“.

Die 71-jährige Hollywoodlegende Glenn Close freute sich über die Auszeichnung als beste Schauspielerin in einem Drama. Sie holte ihren dritten Golden Globe für ihren Part in „The Wife“. Ihre britische Kollegin Olivia Colman nahm eine Auszeichnung als beste Hauptdarstellerin in der Sparte Komödie/Musical mit nach Hause. Sie spielt in der Tragikomödie „The Favourite – Intrigen und Irrsinn“ von Yorgos Lanthimos die britische Queen Anne im frühen 18. Jahrhundert.

(cpas)
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