Auszeichnung

Baftas: „The Favourite“ und „Roma“ räumen ab

Schauspielerin Olivia Colman gewann den Bafta als Beste Schauspielerin für „The Favourite“. Foto: Ian West FOTO: Ian West

London. Ganz in Weiß schritt die Herzogin von Cambridge über den roten Teppich und stahl damit den Stars fast die Show. Bei der Verleihung der britischen Filmpreise war Kate am Sonntag auch eine der ersten, die Olivia Colman zu deren Bafta-Erfolg gratulierte.

Colman wurde für ihre Rolle als Königin Anne in „The Favourite“ als Beste Darstellerin ausgezeichnet. Der Historienfilm erhielt in London insgesamt sieben Baftas. Den wichtigsten Preis als Bester Film bekam „Roma“, für den der Mexikaner Alfonso Cuarón auch als Bester Regisseur geehrt wurde.

Es ist ein besonderer Triumph für den Streaming-Anbieter Netflix, der den Schwarz-Weiß-Film produziert hat. „Roma“ erhielt außerdem die Trophäe für den Besten Nicht-Englischsprachigen Film und für die Beste Kamera. „Das ist eine unglaubliche Ehre, Bafta“, bedankte sich der sichtlich bewegte Cuarón. Die anschließende Netflix-Party in einer ehemaligen Londoner Feuerwache, die zu einem Nobelhotel umgebaut wurde, soll bis in die frühen Morgenstunden gedauert haben.

Das Team von „The Favourite“, der unter anderem als Herausragender Britischer Film und für sein Drehbuch ausgezeichnet wurde, dürfte ähnlich lange gefeiert haben. „Nachher werden wir uns dermaßen betrinken“, hatte Colman schon in ihrer Dankesrede angekündigt, bei der sie mit den Tränen kämpfte. Rachel Weisz nahm den Bafta für die Beste Nebenrolle mit und setzte sich damit gegen ihre Co-Darstellerin Emma Stone durch. „Wenn es nach mir geht, sind wir alle gleich“, betonte Colman, „wir sollten alle Hauptdarstellerinnen sein.“

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