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Die Leipziger Buchmesse in sieben Kapiteln

Die Leipziger Buchmesse findet in diesem Jahr vom 21. bis 24. März statt. Foto: Jan Woitas FOTO: Jan Woitas

Leipzig. Der Frühling kommt und er bringt auch neuen Stoff in die Regale der Buchhändler. Präsentiert werden die neuen Programme vom 21. bis 24. März auf der Leipziger Buchmesse und dem angedockten Festival „Leipzig liest“.

Die Veranstalter haben 3600 Veranstaltungen an 500 Orten organisiert. Wer soll denn da den Überblick behalten? Sieben Dinge, die Besucher nicht verpassen sollten.

PROMIS UND BESTSELLERAUTOREN: Er hat Gereon Rath und Charlotte Ritter erfunden - und ist damit auch der Kopf hinter der Erfolgsserie „Babylon Berlin“: Volker Kutscher kommt mit „Marlow“, dem 7. Teil der Krimi-Serie, zur Leipziger Buchmesse. Auch Spannungs-Altmeisterin Ingrid Noll oder die Bestsellerautoren Marc Elsberg und Simon Beckett kommen. Mit Sasa Stanisic und Jan Wagner sind auch zwei frühere Preisträger der Leipziger Buchmesse dabei. Doch es kommen auch prominente Gesichter, die nicht schon immer was mit Büchern gemacht haben. Ärzte-Drummer Bela B. oder Tocotronic-Frontmann Dirk von Lotzow stellen ihre Bücher ebenso vor wie Köchin Sarah Wiener, Ex-SPD-Chef Franz Müntefering und Ex-Innenminister Thomas de Maizière.

PREIS DER LEIPZIGER BUCHMESSE: 15 Nominierte in drei Kategorien können sich Hoffnungen auf den Preis der Leipziger Buchmesse machen. In der Belletristik sind Anke Stelling („Schäfchen im Trockenen“), Matthias Nawrat („Der traurige Gast“), Kenah Cusanit („Babel“), Feridun Zaimoglu („Die Geschichte der Frau“) und Jaroslav Rudiš („Winterbergs letzte Reise“) nominiert. Preise gibt es auch für die beste Übersetzung und das beste Sachbuch. Jury-Chef Jens Bisky hält die Auszeichnung wegen ihrer Offenheit für alle Genres für einen der wichtigsten Literaturpreise. In den Buchläden sorgt er für Nachfrage nach den Titeln. Am Nachmittag des Messedonnerstags steht fest, wer die mit insgesamt 60 000 Euro dotierte Auszeichnung erhält.

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