Ausstellung

Schau zu Kunst und Wildnis in Frankfurter Schirn

Frankfurt. Der vielschichtigen Beziehung von Kunst und Wildnis widmet die Schirn Kunsthalle in Frankfurt seit gestern eine umfangreiche Themenausstellung. Gezeigt werden rund 100 Arbeiten von 34 Künstlern aus den 1860er Jahren bis heute.

Zu den Exponaten gehören weltberühmte Gemälde unter anderem von Henri Rousseau, Briton Rivière und Gerhard Richter, Lichtinstallationen und Filme des Zero-Künstlers Heinz Mack oder Szenerien des Surrealisten Max Ernst. Mit der Werkschau will die Kunsthalle nach eigenen Angaben zeigen, wie sich „Bilder und Vorstellungen von Wildnis“ seit der ausgehenden Romantik verändert haben.

Dabei geht es Kuratorin Esther Schlicht um die sinnbildhafte Bedeutung des Begriffs – nicht um Bilder, die zwingend Natur- oder Tierszenen zeigen. Ausgewählt hat sie daher neben erhabenen Naturlandschaften auch Arbeiten, die die Wildnis eines Großstadt-Dschungels zeigen, oder Klangaufnahmen schmelzender Eisberge.

„Beim Thema Wildnis haben wir es seit jeher auch mit Bildern und Projektionen zu tun, in denen die Ängste und Sehnsüchte einer selbst ernannten Zivilisation Ausdruck finden“, begründete die Kuratorin das Konzept.

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