Bild zerstört sich nach Auktion selbst

So hat Banksy seine Schredder-Aktion geplant

Am Freitag hat die Selbstzerstörung eines Kunstwerks vom Streetart-Künstler Banksy für Aufregung gesorgt. Das Bild schredderte sich im Auktionshaus Sotheby's selbst, direkt nach der Versteigerung. Jetzt bekennt sich Banksy selbst zu der Aktion.

Zum Ersten, zum Zweiten, in den Schredder: Mit einer atemberaubenden Aktion hat der weltbekannte Streetart-Künstler Banksy die Kunstwelt zum Narren gehalten. Bei einer Auktion in London zerstörte sich eines seiner Werke selbst - kaum war das Bild "Girl with Balloon" bei Sotheby's für umgerechnet 1,2 Millionen Euro versteigert worden, schaltete sich ein im Rahmen versteckter Schredder ein und zerschnitt das Kunstwerk. Am Samstag bekannte sich Banksy zu dem Streich.

Kaum war am Freitagabend der Hammer gefallen, ertönte aus dem dicken Goldrahmen des Bildes ein Alarm. Das überraschte Publikum konnte nur noch zusehen, wie das Bild plötzlich nach unten aus dem Rahmen rutschte und zur Hälfte in dünne Streifen zerschreddert wurde. Die Aktion sorgte in den sozialen Netzwerken und den Medien für Furore.

Am Samstag bekannte sich der mysteriöse britische Künstler zu dem Zerstörungswerk: In einem Online-Video zeigte er, wie er bereits vor Jahren einen Schredder in den Rahmen eingebaut hatte für den Fall, dass das Werk jemals versteigert würde.

(hebu/AFP)
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