Rom

Papst Franziskus würdigt Wirken von Kardinal Lehmann

In einem Beileidstelegramm zum Tod von Karl Kardinal Lehmann hat Papst Franziskus die verbindende Kraft des Geistlichen gewürdigt. "Stets war es sein Anliegen, offen zu sein für die Fragen und Herausforderungen der Zeit", heißt es in der Erklärung. Ausgehend von der Botschaft Christi habe Lehmann Antworten und Orientierung gesucht, "um die Menschen auf ihrem Weg zu begleiten und über die Grenzen von Konfessionen, Überzeugungen und Ländern hinweg das Verbindende zu suchen". In seinem langjährigen Wirken als Theologe und Bischof wie auch als Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz habe Lehmann das Leben von Kirche und Gesellschaft mitgeprägt. "Mit Trauer habe ich die Nachricht vom Heimgang von Kardinal Karl Lehmann erhalten", schrieb der Papst.

In einem Beileidstelegramm zum Tod von Karl Kardinal Lehmann hat Papst Franziskus die verbindende Kraft des Geistlichen gewürdigt. "Stets war es sein Anliegen, offen zu sein für die Fragen und Herausforderungen der Zeit", heißt es in der Erklärung. Ausgehend von der Botschaft Christi habe Lehmann Antworten und Orientierung gesucht, "um die Menschen auf ihrem Weg zu begleiten und über die Grenzen von Konfessionen, Überzeugungen und Ländern hinweg das Verbindende zu suchen". In seinem langjährigen Wirken als Theologe und Bischof wie auch als Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz habe Lehmann das Leben von Kirche und Gesellschaft mitgeprägt. "Mit Trauer habe ich die Nachricht vom Heimgang von Kardinal Karl Lehmann erhalten", schrieb der Papst.

Lehmann war am Sonntagmorgen in seinem Haus in Mainz gestorben. Der 81-Jährige hatte seit September mit den Folgen eines Schlaganfalls und einer Hirnblutung gekämpft. Von 1983 bis zum Rücktritt an seinem 80. Geburtstag am 16. Mai 2016 war Lehmann Bischof von Mainz. Von 1987 bis 2008 leitete er die Bischofskonferenz. 2001 erhob ihn Papst Johannes Paul II. zum Kardinal. Lehmann wird am 21. März in der Bischofsgruft des Mainzer Doms beigesetzt. Ab heute soll der Verstorbene in der Mainzer Seminarkirche aufgebahrt werden, dort können Trauernde Abschied nehmen.

(dpa/kna)
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