Marie Schmidt von der „Süddeutschen“

Alfred-Kerr-Preis für Literaturkritik vergeben

Marie Schmidt von der „Süddeutschen Zeitung“ erhält den diesjährigen Alfred-Kerr-Preis für Literaturkritik. Die Kritiken der Feuilleton-Redakteurin seien zugleich überraschend und bereichernd, befand die Jury. „Freihändig stellt sie Sachbücher neben Literatur, Begegnungen neben Lektüren, lässt aktuelle wie historische Daten und Entwicklungen in ihre Betrachtungen einfließen.“ Der Preis ist mit 5000 Euro dotiert und wird von dem Frankfurter Magazin „Börsenblatt“ vergeben, das der Börsenverein des Deutschen Buchhandels herausgibt.



Comicreihe aus Saarbrücken

„Deae ex Machina“: Ein großer (und weiter) Wurf

Cover

Ein Prolog ist nicht genug – gleich mit drei beginnt „Deae ex Machina“: 1891 im damals deutschen Metz; dann „vor langer Zeit“ im Garten der Asen, sozusagen die Chefgötter in der nordischen Mythologie; dann im Frankreich 1914, durch das Soldaten marschieren.  Danach beginnt das erste Kapitel, 70 Jahre nach Christus, mit römischen Soldaten, die es nicht nur mit Germanen zu tun bekommen, sondern mit einem Monstrum aus Fels – dahinter steckt ein fluchbeladenes Amulett, das eine zentrale Rolle spielen wird in der weit ausholenden Handlung.

Hohe Auszeichnung

Ideenhistoriker Danilo Scholz erhält Heinrich-Mann-Preis

Der Ideenhistoriker, Autor und Übersetzer Danilo Scholz erhält den Heinrich-Mann-Preis 2019. Die Berliner Akademie der Künste vergibt die mit 8000 Euro dotierte Auszeichnung seit 1953 für herausragende essayistische Arbeit. „Danilo Scholz (35) ist ein ebenso kenntnisreicher wie leichtfüßiger und witziger Intellektueller, der die öffentliche Debatte mit begrifflicher Schärfe und brillanter Formulierungskunst bereichert“, so die Jury.

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