Klaus Hoffmann

„Diese Entwicklung finde ich zum Kotzen“

Liedermacher Klaus Hoffmann. FOTO: unknown

Saarbrücken. Der Liedermacher über rechten Populismus, Horst Seehofer, Clueso, das Älterwerden  – und Charles Aznavour.

Er ist der Mann der leisen Töne und ein regelmäßiger Gast in unserer Region: Klaus Hoffmann (67). Der Berliner Musiker, Autor und Jacques-Brel-Fan, der als Schauspieler 1976 mit „Die neuen Leiden des jungen W.“ bekannt wurde, hat ein neues Album eingespielt: „Aquamarin“ heißt es und ist ein Reigen zarter, manchmal melancholischer, oft romantischer Stücke, in luftigen, abwechslungsreichen Arrangements, eingespielt mit seiner Live-Band – ein klassischer Hoffmann eben. Der Chansonnier stellt das Album, das auch dem großen Sängerkollegen Charles Aznavour die Ehre erweist, Mitte November in Saarbrücken vor. Wir haben vorab mit ihm telefoniert.

Ihr neues Album „Aquamarin“ ist fertig, erscheint aber erst kommende Woche. Wie sind die letzten Tage vor der Veröffentlichung für Sie?

HOFFMANN Das ist mein 42. Album, wenn man Live-Platten und sowas mitzählt – aber ich bin nervös wie immer, auch wenn ich das Album sehr mag. Ich liebe ja die Sänger beim Festival in San Remo, die im Karojacket die Showtreppe herunterkommen und „Azzurro“ singen – das große Lied eben. Das habe ich bei diesem Album ein bisschen geschafft, und ich singe auch ganz gut, was ich ja nicht immer tue.

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