Berliner Polizei gibt nicht auf

Zwei Monate vergebliche Suche nach Rebecca

Eine Hundertschaft der Polizei sucht ein Waldstück nach der vermissten Rebecca ab. FOTO: dpa / Patrick Pleul

Berlin. Die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit wendet sich wieder anderen Fällen zu. Aber die Berliner Polizei will die Suche nach der 15-Jährigen nicht aufgeben.

Fast zwei Monate sind vergangen und der anfängliche Optimismus der Polizei bei der Aufklärung des Falls Rebecca ist gewichen. Trotz aufwendiger Suche wurde die Leiche der vermissten Jugendlichen bisher nicht gefunden.

Damit sank die Hoffnung der Mordkommission, schnell Beweise gegen den weiterhin verdächtigen Schwager Rebeccas zu finden. Die Suche aber geht weiter. Die Polizei und das Technische Hilfswerk konzentrierten sich in der vergangenen Woche wieder auf die Umgebung eines kleinen Sees in Ost-Brandenburg.
Heute vor acht Wochen, am 18. Februar, verschwand die 15-Jährige aus dem Haus ihrer Schwester und ihres Schwagers in Berlin-Britz, einem Stadtteil im Bezirk Neukölln. Die Kripo hält den Schwager wegen diverser Indizien weiterhin für den Mörder des Mädchens. Er sei an dem Vormittag allein mit Rebecca im Haus gewesen, habe laut seinen Handydaten nicht geschlafen, wie er behauptet habe, und könne seine beiden Fahrten an dem Vormittag und am nächsten Tag nach Brandenburg nicht erklären, teilte die Mordkommission mit.

Rebeccas Familie beteuert immer wieder in Interviews die Unschuld des Schwagers. Weiterhin sind die Mitglieder von zwei Mordkommissionen sowie Polizisten aus der Vermisstenstelle mit der Auswertung von mehr als 2200 eingegangenen Hinweisen beschäftigt.

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