Samstagskrimi

Anschlag auf einen Kita-Bus

Nina Petersen (Katharina Wackernagel) und Karl Hidde (Alexander Held) untersuchen in der Folge „Stralsund: Waffenbrüder“ eine verlassene Lagerhalle. FOTO: dpa / Gordon Timpen

Im neuen Film der Reihe „Stralsund“ geht es darum, wie die RAF-Verbrechen bis in die Gegenwart wirken.

(dpa) Ein Junge läuft eine verschneite Straße entlang und winkt dem Bus – zu spät, er hat ihn verpasst. Als er ihm nachschaut, knallt es, das Fahrzeug explodiert. Der Sprengstoffanschlag lässt die Ermittler im jüngsten Fall aus der ZDF-Krimireihe „Stralsund“ sofort an einen Terroranschlag denken. Islamisten? Mafia? Aber warum sollten sie ausgerechnet einen Kitabus in die Luft fliegen lassen? Das ZDF zeigt die Folge „Waffenbrüder“ am Samstag.

Sechs bis sieben Millionen Menschen schalten durchschnittlich ihre Fernseher ein, wenn die Hauptdarsteller Katharina Wackernagel und Alexander Held mit ihren Kollegen in Stralsund ermitteln. Auch die neue Folge – unter der Regie von Kaspar Heidelbach und nach einem Buch von Daniel Schwarz und Thomas Schwebel – dürfte Fans der Reihe nicht enttäuschen. Die Handlung hat wieder einen politischen Hintergrund und zeigt, wie sich die Verbrechen der Terrorgruppe RAF bis in die Gegenwart hinein auswirken können.

Als der Notruf eingeht, sind Nina Petersen (Katharina Wackernagel) und Karl Hidde (Alexander Held) entsetzt. „Wer macht denn das? Ein Sprengstoffanschlag auf einen Kita-Bus?“, fragt Petersen. Der Fahrer des Busses ist tot, Kinder waren zum Glück nicht an Bord.

(dpa)
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