Erkrankungen im Kongo

Das Virus breitet sich weiter aus

Ein Junge liegt zur Untersuchung in einem Transitzentrum in Beni, in der Demokratischen Republik Kongo.FOTO: REUTERS / GORAN TOMASEVIC

Die Ausbreitung von Ebola im Kongo bereitet Gesundheitsexperten Sorge. Grund ist die Befürchtung von mangelnden Impfstoffen.

Sie befürchten, dass der Vorrat an experimentellen Impfstoffen im Falle einer Epidemie möglicherweise nicht ausreicht. Das Virus hat die Stadt Butembo im Osten der Republik erreicht, dort leben mehr als eine Million Menschen.

Der derzeitige Ausbruch ist der zweitschlimmste in der Geschichte. Schlimmer war nur der Ausbruch, der Westafrika vor einigen Jahren erfasste. Damals starben mehr als 11.300 Menschen.

Das Gesundheitsministerium des Kongos hat bisher 471 Ebolafälle berichtet. 225 Menschen seien daran gestorben. Ohne die bisherigen Impfungen für 41.000 Menschen hätte es wahrscheinlich schon mehr als 10.000 Fälle gegeben, meinte das Ministerium. Dies ist der größte Einsatz für den bisher vielversprechenden, aber immer noch experimentellen Ebolaimpfstoff.


(özi/dpa)
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