Neuer ARD-Krimi aus Prag

Ein Toter in der Moldau

BKA-Kommissar Jan Koller (Roeland Wiesnekker) und die zur Streifenpolizistin degradierte Klara Majerova (Gabriela Maria Schmeide) untersuchen den Tod des Kollegen Frank Müller.FOTO: dpa / Hannes Hubach

Prag ist bei Touristen sehr beliebt. Daher lässt die ARD dort nun ein Ermittlergespann auf Verbrecherjagd gehen. „Der Prag-Krimi“ heißt die neue Reihe.

Nach jüngst in Amsterdam kommt jetzt ein weiteres Ermittlerteam in Prag zum Einsatz. Die erste Folge der neuen ARD-Reihe „Der Prag-Krimi“ heißt „Wasserleiche“. Eigentlich steckt ein Künstler in ihm, ein Schauspieler – doch Jan Koller (Roeland Wiesnekker) arbeitet als Kommissar beim BKA in Berlin. Seine Chefin Renate Unterberg (Marion Mitterhammer) schickt ihn in seine Geburtsstadt Prag, wo sein früherer Kollege Frank Müller (Dirk Borchardt) tot aus der Moldau gefischt wurde. Er soll mit sensiblen Ermittlungen um Kunstfälschungen beauftragt und bestechlich gewesen sein.

Koller muss nun genau dorthin, wohin er aufgrund seiner privaten Vergangenheit nie wieder wollte. Direkt am Zug wird er von seiner tschechischen Kollegin Klára Majerova (Gabriela Maria Schmeide) empfangen, die gerade zur Streifenpolizistin degradiert wurde. Sie bilden fortan ein Team.

Koller ermittelt intuitiv und aus dem Bauch heraus und stets mit einem großen Interesse für die Kunst. Der Bruder des Ermordeten ist ein Maler. Der Pathologe sammelt gefälschte Bilder aus dem Polizeiarchiv in seinen Räumlichkeiten und entpuppt sich als Kunstexperte. Mit all dem hat Kollers Kollegin nichts am Hut, sie ist sehr direkt und aufbrausend, spielt Eishockey und hat ein großes Herz. Gabriela Maria Schmeide (53, „Die Polizistin“, „Am Ende ist man tot“) spielt ihre Figur mit großer Wärme und sehr glaubhaft.

(dpa)
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