„Superwiesn“

Oktoberfest geht zu Ende

Schützen beim traditionellen Böllerschießen auf der Theresienwiese vor der Bavaria am letzten Tag des Oktoberfests 2018. Foto: Felix HörhagerFOTO: Felix Hörhager

München. Sommer, Sonne, entspannte Gäste: Eine Bilderbuch-Wiesn geht zu Ende. Es kamen mehr Gäste - trotzdem gab es weniger Sexualdelikte, weniger Maßkrugschlägereien - und es mussten auch weniger Gäste in der Sanitätsstation behandelt werden.

Nach Schätzung der Festleitung drängten in den zwei Festwochen rund 6,3 Millionen Gäste auf das Volksfest. Das waren 100 000 Besucher mehr als 2017, obwohl das Fest zwei Tage kürzer war. Trotz der gestiegenen Gästezahl ging die Zahl der Straftaten um knapp neun Prozent zurück.

„Es war ein Superwiesn“, sagte der Wiesnchef und zweite Bürgermeister Josef Schmid (CSU) am Sonntag zum Abschluss des Festes. Bei mildem Herbstwetter verteilten sich die Besucher gut auf Zelte, Biergärten und Fahrgeschäfte - ein Grund für friedliche Stimmung. Wirte, Schausteller und Marktkaufleute hatten zufriedene Gesichter.

Weniger fröhliche Mienen gab es beim FC Bayern München, der sich einen Tag nach dem ernüchternden 0:3 gegen Borussia Mönchengladbach zum traditionellen Besuch des Oktoberfestes traf. Während sich Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge an der Seite seiner Frau vor einem Promizelt ein Lächeln abrang, ließ sich Trainer Niko Kovac mit ernster Miene neben Sportdirektor Hasan Salihamidzic ablichten. Mehrere Spieler kamen mit ihren Frauen, zum Beispiel Manuel Neuer mit Nina und Mats Hummels mit Cathy. Einige brachten auch ihre Kinder mit. So posierte Arjen Robben mit seiner Frau und den drei Kindern Lynn, Luka und Kai. James brachte seine kleine Tochter Salome mit.

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