Umgestürzter Baum in North Carolina

Mehr als 400.000 Menschen in den USA ohne Strom

Tagelang wappnete sich die Südostküste der USA für „Florence“ - jetzt ist der Hurrikan da. Flüsse treten über die Ufer, mehr als 1300 Flüge wurden US-Ostküste gestrichen. Auf den Philippinen tobt gleichzeitig ein Taifun.

Schwere Wirbelstürme toben über dem Südosten der USA und den Philippinen. Das Zentrum des Hurrikans „Florence“ stieß am Freitagmorgen (Ortszeit) in Wrightsville Beach in North Carolina auf Land. Der Sturm sorgte für schwere Fluten, heftige Böen und extreme Regenfälle. Einsatzkräfte rückten aus, um Menschen aus überfluteten Häusern zu retten. Mehr als 400.000 Menschen in North und South Carolina seien ohne Strom, berichtete der Sender CNN. Experten warnen vor tagelangen heftigen Regenfällen.


Die Auswirkungen von „Florence“ zeigten sich an vielen Orten: Flüsse traten über die Ufer, Uferstraßen wurden überspült. Mehr als 1300 Flüge wurde laut CNN an der US-Ostküste gestrichen. Es liefen bereits viele Notfalleinsätze in der betroffenen Küstenregion, erklärte die Katastrophenschutzbehörde FEMA.

Der Sturm traf mit Windgeschwindigkeiten von 150 Kilometern pro Stunde auf die Küste. „Florence“ hatte sich über dem Atlantik zwischenzeitlich zu einem Hurrikan der Stärke 4 entwickelt, sich aber wieder zu einem Hurrikan der niedrigsten Stufe 1 abgeschwächt.

(heif)
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