Proteste in Frankreich

Schwere Gewalt bei „Gelbwesten“-Protesten in Paris

Ein während der Auseinandersetzungen zwischen der Polizei und den «Gelbwesten»-beschädigter Porsche in Paris. FOTO: dpa / Kamil Zihnioglu

Rund drei Monate nach Beginn der Proteste ist es bei „Gelbwesten“-Demonstrationen in Paris erneut zu Ausschreitungen gekommen. Besonders vor der Nationalversammlung gab es Zusammenstöße zwischen „Gelbwesten“-Aktivisten und den Sicherheitskräften.

Dabei wurde mindestens ein Mensch schwer verletzt. Tausende gingen neben Paris unter anderem in Bordeaux, Toulouse und Lyon auf die Straße.

Die Bewegung hatte im November mit Protesten gegen geplante Benzinpreiserhöhungen begonnen, richtet sich inzwischen aber allgemein gegen die Reformpolitik der Mitte-Regierung Macrons. Ihren Namen hat die Bewegung von den gelben Warnwesten, die die Demonstranten tragen.

Einige „Gelbwesten“-Aktivisten sollen in Paris versucht haben, Zäune am Eingang der Nationalversammlung - dem Unterhaus des französischen Parlaments - zu durchbrechen, wie der Sender Franceinfo berichtete. Sicherheitskräfte versuchten, das zu verhindern.

(felt/dpa)
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