„Bin im Museum gefesselt“

Zwölfjähriger ruft aus Langeweile acht mal Polizeinotruf

FOTO: Michael Scholten

Wie langweilig muss einem Jungen sein, dass er acht Mal hintereinander die Polizei anruft und eine Notlage vortäuscht? Der Schwindel flog allerdings schnell auf.

Wie das Polizeipräsidium Unterfranken am Montag mitteilte, hatte der Junge am Samstagabend in kurzen Abständen mehrere Male die Polizei angerufen und erklärt, er befinde sich am Museum Georg Schäfer in der Innenstadt und sei gefesselt.

Mehrere Streifenwagen machten sich daraufhin auf den Weg. Die Beamten suchten die Gegend ab.
Schließlich ermittelte die Polizei den Anschlussinhaber des Notrufs und stand kurze Zeit später vor einem Mehrfamilienhaus in Schweinfurt. Die Mutter des Zwölfjährigen hatte keine Ahnung von dem Vorfall. Der Junge selbst gab die Anrufe nach Polizeiangaben zu und nannte als Gründe dafür „Spaß und Langeweile“.

(felt/epd)
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