Terror in Neuseeland

„Dies verändert für immer, wie Neuseeländer über ihre Heimat denken“

Neuseelands Bevölkerung steht unter Schock, nachdem Terroristen Dutzende Menschen in Christchurch niedergeschossen haben. Öffentliche Gebäude und Schulen wurden abgeriegelt. Premierministerin Jacinda Ardern sprach von einem der „dunkelsten Tage“ des Landes.

Dutzende Menschen sind am Freitag in Christchurch während mehrerer Schießereien in Moscheen ums Leben gekommen. Lokale Medien sprechen derzeit von bis zu 30 Toten. Vier Verdächtige – drei Männer und eine Frau – sind in Polizeigewahrsam, doch weitere Täter sind womöglich noch auf freiem Fuß. Polizeikommissar Mike Bush bezeichnete die Situation „als sehr ernst” und warnte die Menschen am Freitagnachmittag, in ihren Häusern zu bleiben. Schulen und öffentliche Gebäude wurden bis kurz vor 18 Uhr abgeriegelt.

Premierministerin: „Einer von Neuseelands dunkelsten Tagen“

Premierministerin Jacinda Ardern bat die Neuseeländer in einer Pressekonferenz, den Anweisungen der Polizei zu folgen, auch wenn dies bedeute, „dass manche Familien vorübergehend getrennt seien“. „Dies ist einer von Neuseelands dunkelsten Tagen“, sagte Ardern. Die Attacke sei ein bisher „beispielloser Gewaltakt“. Sie betonte, dass viele Einwanderer betroffen seien, die in den Moscheen ihr Freitagsgebet sprachen. „Sie sind Teil von uns.“ Die Attentäter hingegen seien es nicht.


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