Russlandaffäre

Trumps Ex-Anwalt Cohen will vor Kongress aussagen

Michael Cohen, Ex-Anwalt des heutigen US-Präsidenten, verlässt im August 2018 das Bundesgericht in New York. Foto: Mary Altaffer/AP FOTO: Mary Altaffer

Washington. In der Russlandaffäre gibt es neue schlechte Nachrichten für US-Präsident Donald Trump. Sein Ex-Anwalt und langjähriger Vertrauter Michael Cohen erklärte sich bereit, vor dem Kongress auszusagen.

Cohen werde am 7. Februar vor dem Aufsichtskomitee des Repräsentantenhauses erscheinen, teilte der Ausschuss am Donnerstag mit.

Cohen selbst erklärte, er wolle dem amerikanischen Volk Antworten geben, deswegen habe er die Einladung zu einer öffentlichen Sitzung angenommen. Er wolle einen „umfassenden und glaubwürdigen Bericht“ der Ereignisse liefern.

Cohen gilt als eine Schlüsselfigur in der Russland-Untersuchung. Er hat sich mit Trump überworfen und kooperiert mit dem Sonderermittler Robert Mueller, der mögliche Geheimabsprachen des Trump-Lagers mit Russland im US-Wahlkampf 2016 untersucht.

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