„Nationale Sicherheitsbedenken“

US-Verteidigungsminister überraschend in Kabul

US-Verteidigungsminister Patrick Shanahan (l.) in Kabul. FOTO: dpa / Robert Burns

Patrick Shanahan ist in die afghanische Hauptstadt geflogen, um mit der Regierung über „nationale Sicherheitsbedenken zu sprechen.“ Derzeit steht ein Abzug der US-Truppen aus dem Land im Raum. Das dementiert der Verteidigungsminister.

Der amtierende US-Verteidigungsminister Patrick Shanahan ist überraschend in der afghanischen Hauptstadt Kabul eingetroffen. Das bestätigte ein Sprecher der US-Streitkräfte in Afghanistan, Dave Butler, am Montag.

Shanahan traf den Oberkommandierenden der Nato- und US-Streitkräfte, General Austin Scott Miller. Zudem seien Gespräche mit der afghanischen Regierung geplant, bei denen es um „nationale Sicherheitsbedenken in Bezug auf Afghanistan“ gehe.

„Die Afghanen müssen ihre eigene Zukunft kontrollieren und in die laufenden Diskussionen rund um Frieden involviert werden“, zitierte Butler Minister Shanahan in einer Aussendung. Laut Shanahan gibt es keinen Befehl, die US-Truppenstärke in Afghanistan zu reduzieren.

(cpas/dpa)
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