Verhandlungen enden mit Eklat

USA steuern auf längsten „Shutdown“ ihrer Geschichte zu

US-Flaggen vor dem Kapitol in Washington. Foto: Jose Luis Magana/FR159526 AP FOTO: Jose Luis Magana

Washington. Die USA steuern auf den längsten „Shutdown“ ihrer Geschichte zu: Sollte der Stillstand in Teilen der US-Regierung über den Freitag hinausgehen, wäre der Rekord gebrochen.

US-Präsident Donald Trump drohte am Donnerstag erneut - und energischer als bisher - damit, einen „Nationalen Notstand“ auszurufen, sollten die Demokraten nicht in die Finanzierung einer Mauer an der Grenze zu Mexiko einwilligen. Er wolle zwar auf dem Verhandlungsweg eine Einigung mit den Demokraten, versicherte er. Aber wenn das nicht gelinge, werde er den Weg eines Notstandes wahrscheinlich gehen, „ich würde fast sagen definitiv“.

Trump warb am Donnerstag in der texanischen Grenzstadt McAllen erneut für das Bauprojekt. Bei seiner Ankunft wurde er laut mitreisenden Journalisten von Anhängern, aber auch Demonstranten empfangen. Bei einem Besuch einer Grenzschutzstation ließ sich Trump von Sicherheitskräften über ihre Arbeit unterrichten.

Auf einem Tisch vor dem Präsidenten hatten sie Drogen, Waffen sowie eine Plastiktüte mit Geld aufgebahrt, um zu illustrieren, was an der Grenze beschlagnahmt wird. Trump bekräftigte, dass die USA eine Barriere bräuchten, um Menschenschmuggler aufzuhalten. Die Politik der Demokraten bedrohe Familien.

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