Interview Rukwied

„Wir hoffen jetzt auf gelegentlichen Landregen“

FOTO: dpa / Uwe Anspach

Berlin. Hitze und Starkregen wechseln sich derzeit in einigen Regionen Deutschlands ab und sorgen für erhebliche Schäden. Auch etliche Getreidebestände sind bereits betroffen, so Bauernpräsident Joachim Rukwied im Gespräch mit unserer Redaktion. Noch müssen die Verbraucher aber keine Angst vor steigenden Preisen haben.

Herr Rukwied, Deutschland stöhnt unter Hitze und Starkregen. Was bedeuten die Wetterkapriolen für die Bauern?

RUKWIED Keine Branche ist so wetterabhängig wie die Landwirtschaft. Nach einem nassen Winterhalbjahr folgte ein kalter Start ins Frühjahr. Im April war der Frühling dann sehr warm und trocken – dieser plötzliche Wetterwechsel hat viele Kulturen stark gestresst. Punktuelle Regenfälle und Gewitter haben die Situation nicht entspannt, die ausgetrockneten Böden konnten lokalen Starkregen von bis zu 70 Liter innerhalb einer Stunde nicht aufnehmen. Jetzt hoffen wir auf warmes Wetter mit gelegentlichem Landregen.


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