Ralph Brinkhaus im Interview

„Datendiebstahl muss härter bestraft werden“

Ralph Brinkhaus FOTO: dpa / Kay Nietfeld

Der Unionsfraktionschef sieht eine Gefahr für die Demokratie, wenn Prominente im Internet wie Freiwild behandelt werden. Einen Riss durch die CDU nach den knappen Entscheidungen bei den Vorstandswahlen 2018 will er nicht sehen. Die Mehrheit nimmt das „sportlich“, glaubt Brinkhaus.

Herr Brinkhaus, twittern Sie noch?

Brinkhaus: Ich werde in sozialen Medien weiter aktiv sein, aber auch weiterhin nicht alles auf der Welt im Stundenrhythmus kommentieren. Der Twitter-Gemeinde gleich nach dem Aufstehen einen guten Morgen zu wünschen und abends vor dem Zubettgehen noch eine gute Nacht, so nett das gemeint sein mag, ist nicht meine Sache. Die sozialen Medien sind wichtige Kommunikationskanäle. Bei ihrer Nutzung Maß und Mitte einzuhalten, ist aber sicher kein schlechter Ratgeber.

1000 Politiker, Prominente und Journalisten wurden von einem 20-Jährigen im Netz ausgespäht. Wie groß ist der Schaden?


(kd)
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