Interview mit Bundeswahlleiter

Bundestagswahl gegen Hackerangriffe gewappnet

Der Bundeswahlleiter sieht keine größere Gefahr für die Bundestagswahl hinsichtlich Hackerangriffen. Foto: Jörg CarstensenFOTO: Jörg Carstensen

Wiesbaden. Bundeswahlleiter Dieter Sarreither steckt mitten in der heißen Phase der Vorbereitungen für die Bundestagswahl am 24. September. Bislang laufe alles nach Plan, in den Wahlkreisen können die Stimmzettel gedruckt werden.

Bis zur Abstimmung stehen noch umfangreiche Tests an, etwa für eine sichere Datenübermittlung bei Stromausfall. Im dpa-Interview erläutert Sarreither, wie die Ergebnisse von den Wahllokalen in seine Behörde gelangen - und wie er persönlich den Wahlabend verbringen will.

Frage: In wenigen Wochen ist Bundestagswahl - wie weit sind Sie mit den Vorbereitungen und was steht noch an?

Antwort: Wir sind im grünen Bereich. Inzwischen ist klar, dass 42 Parteien zur Wahl antreten wollen. Ab jetzt können in den Wahlkreisen die Stimmzettel gedruckt werden. Wir starten nun eine intensive Test- und Übungsphase und schauen uns unter anderem die Technologien für die Datenübermittlung von den Landeswahlleitern noch mal ganz genau an. Hier geht es darum, mögliche Risiken etwa durch Stromausfall zu erkennen und zu vermeiden. Außerdem haben wir unseren Internetauftritt überarbeitet, der auch die Anforderungen von Tablets und Smartphones erfüllt. Damit kann jeder am Wahlabend mobil auf das Ergebnis in seinem Wahlkreis schauen.

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