Geschlechtergerechtigkeit

Frauenanteil in der Bundesregierung noch immer gering

Die Bundesregierung sieht sich „auf einem guten Weg“. Foto: Kay NietfeldFOTO: Kay Nietfeld

Berlin. Der Anteil an Frauen in Top-Posten der Bundesregierung ist im Vergleich zur vergangenen Legislaturperiode kaum gewachsen. Anfang 2014 waren rund 26 Prozent der Bundesminister, Staatsminister, Staatssekretäre und Abteilungsleiter Frauen - vier Jahre später sind rund 29 Prozent weiblich.

Der Anteil an Frauen in Top-Posten der Bundesregierung ist im Vergleich zur vergangenen Legislaturperiode kaum gewachsen - nicht mal jede dritte Führungsposition ist mit einer Frau besetzt.

Anfang 2014 waren rund 26 Prozent der Bundesminister, Staatsminister, Staatssekretäre und Abteilungsleiter Frauen - vier Jahre später sind rund 29 Prozent weiblich. Das geht aus Antworten der Bundesregierung auf Anfragen der Grünen im Bundestag hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegen. Vereinzelt waren Posten zum Stichtag 29. März noch nicht besetzt.

Die Bundesregierung bekenne sich zu ihrem Ziel, „Frauen und Männer bis zum Jahr 2025 gleichberechtigt an Führungspositionen in der Bundesverwaltung zu beteiligen“, schrieb das Familienministerium. Dafür müsse der Anteil aber schneller zunehmen als bisher. Die Bundesregierung befinde sich „auf einem guten Weg“, sei aber „noch lange nicht am Ziel“.

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