Maßnahmenkatalog vorgelegt

Das fordert die „Fridays for Future“-Bewegung von der deutschen Politik

Die Klima-Aktivisten Svenja Kannt (l-r), Sebastian Grieme, Linus Steinmetz und Sana Strahinjic. FOTO: dpa / Bernd von Jutrczenka

Vertreter der Klimaschutzbewegung "Fridays for Future" haben sich zum ersten Mal mit einem konkreten Forderungskatalog an die deutsche Politik gerichtet. Sie wollen konkrete politische Maßnahmen sehen, um die Klimaziele zu erreichen.

Bis Ende des Jahres müssten die Subventionen für fossile Energieträger auslaufen, ein Viertel der Kohlekraftwerke müsse abgeschaltet werden, und der Ausstoß des Klimagases Kohlendioxid (CO2) müsse durch eine Besteuerung stark verteuert werden.

Auf einer Pressekonferenz in Berlin forderten Vertreter von "Fridays for Future" die politisch Verantwortlichen auf, nun konkrete politische Maßnahmen zur Umsetzung dieser Ziele zu ergreifen. "Solange das nicht passiert, können wir nicht aufhören zu streiken", sagte der Klimaaktivist Sebastian Grieme von "Fridays for Future".

Wie die Forderungen konkret umgesetzt werden sollten, sagten die Aktivisten nicht. Dies sei eine Aufgabe von Politik und Wissenschaft. Der Forderungskatalog war nach Angaben der Aktivisten in bundesweiten Arbeitsgruppen in Abstimmung mit Wissenschaftlern ausgearbeitet worden. Ziel sei es, mit dem gewachsenen Einfluss der Bewegung die Politik zum Handeln zu drängen.

(zim/AFP/dpa)
top