Parteichef Horst Seehofer nach CSU-Wahldebakel

Entscheidung über personelle Konsequenzen soll vor Weihnachten fallen

CSU-Chef und Bundesinnenminister Horst Seehofer. FOTO: AFP / TOBIAS SCHWARZ

CSU-Chef und Bundesinnenminister Horst Seehofer will, dass die Konsequenzen aus der Schlappe bei der Bayernwahl noch vor Weihnachten gezogen werden. Dabei soll es offenbar auch um Personalien gehen.

Auch personelle Fragen, „über die zu diskutieren ich durchaus auch bereit bin“, sollten getroffen werden, sagte Seehofer am Dienstag in Berlin. Er vermute, „dass wohl das beste Instrument, weil die Basis da am besten versammelt ist, ein Parteitag der CSU wäre, aber das ist noch nicht entschieden“.

Die CSU müsse auch andere strategische Fragen dringend klären, betonte Seehofer. „Wenn man mehr als zehn Prozent verliert, kann man nicht einfach zur Tagesordnung übergehen“.

Diese Klärung müsse zwischen dem 12. November und der zweiten Dezemberwoche stattfinden. Seehofer sagte: „In diesen vier Wochen muss das stattfinden, mit all den Entscheidungen, die dazu notwendig sind.“ Die CSU hatte bei der Landtagswahl am Sonntag mit einem Minus von gut zehn Prozentpunkten nur noch 37,2 Prozent erreicht, ihr schlechtestes Ergebnis seit 1950.

(mro)
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