Rot-Grün ist in NRW abgewählt - CDU gewinnt Landtagswahl

Desaster für SPD bei NRW-Wahl

Zitterpartie bei Hochrechnung: Reicht es jetzt sogar für Schwarz-Gelb in NRW?

Der NRW-CDU-Spitzenkandidat Armin Laschet am 14.05.2017 in Düsseldorf (Nordrhein-Westfalen). Foto: Arne Dedert/dpa Foto: Arne Dedert/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++FOTO: Arne Dedert / dpa

Düsseldorf. Schwere Klatsche für die SPD, die in NRW die Macht verliert und damit nach der Saar-Wahl erneut ein schlechtes Signal für die Bundestagswahl setzt. Armin Laschet hat als künftiger Ministerpräsident nun mehrere Optionen - vielleicht sogar für ein „klassisches“ schwarz-gelbes Bündnis.

Schwere Schlappe für die SPD von Ministerpräsidentin Hannelore Kraft, die bisher mit den Grünen regiert hat. Klar ist: Nächster Ministerpräsident in NRW wird CDU-Mann Armin Laschet. Er hat nun mehrere Optionen: Er kann nach jetziger Lage die Regierung bilden als Chef einer großen Koalition mit dem Junior-Partner SPD oder mit einem Dreier-Bündnis Schwarz-Gelb-Grün. Schaffen es die Linken nicht in den Landtag, reicht es auch für eine hauchdünne schwarz-gelbe Mehrheit von nur einer Stimme.

Zitterpartie: Reicht es doch für Schwarz-Gelb?

Für ein Zweier-Bündnis der CDU mit der FDP reicht es nur, wenn die Linke den Sprung in den Düsseldorfer Landtag nicht schafft. Die Linkspartei lag zunächst bei Prognosen und Hochrechnungen bei glatten 5 Prozent (ARD und ZDF). Nach Auszählen der Briefwahl-Stimmen verschoben sich die Werte unter die 5-Prozent-Marke, da hier die Linken deutlich schwächer lagen, als bei den Wählern, die sich am heutigen Sonntag im Wahllokal entschieden haben. ARD und ZDF sehen die Linke derzeit bei 4,9 Prozent (19:57 Uhr). Dieser Trend scheint sich zu stabilisieren.

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