Nach Auftakterfolg gegen Korea

„Anderes Kaliber“: Handballer richten Fokus auf Brasilien

Deutschlands Trainer Christian Prokop richtet den Blick auf Brasilien. Foto: Michael Kappeler FOTO: Michael Kappeler

Berlin. Die sportlichen Erkenntnisse des erfolgreichen Auftakts bei der Heim-WM hielten sich bei den deutschen Handballern in Grenzen. Stattdessen richtete Bundestrainer Christian Prokop den Blick nach dem deutlichen 30:19 (17:10) im Eröffnungsspiel gegen Korea schnell nach vorne.

„Natürlich wissen alle, dass das der Start war und dass wir dieses Spiel ganz schnell hinter uns lassen müssen“, sagte der 40-Jährige im Anschluss an den von 13.500 Zuschauern gefeierten Auftaktsieg in der Berliner Mercedes-Benz Arena.

Viel Zeit zur Aufarbeitung bleibt ihm ohnehin nicht. Schon an diesem Samstag (18.15 Uhr) wartet mit Brasilien „ein ganz anderes Kaliber“, meinte Prokop. Am Tag zuvor beginnt die taktische Vorbereitung auf die Partie gegen die Südamerikaner. Erst in diesem Spiel wird sich zeigen, wie stabil die deutsche Mannschaft zu Beginn des Turniers bereits ist. Manches war schon gegen Korea gut, anderes noch verbesserungswürdig.

ABWEHR: Auf die Defensive der DHB-Auswahl ist in der Regel Verlass. Das war auch gegen die nicht nur körperlich klar unterlegenen Koreaner der Fall. Dennoch waren Defensivspezialisten wie Patrick Wiencek, Finn Lemke oder Hendrik Pekeler letztlich ein wenig überrascht davon, dass die Schiedsrichter schon für vergleichsweise harmlose Vergehen Zwei-Minuten-Strafen ausgesprochen hatten.

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