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Brutaler Angriff auf Moscheen erschüttert Neuseeland

Im Internet kursierte ein Video des Angfriffs, das offenbar vom mutmaßlichen Haupttäter stammt. Der Mann trug bei der brutalen Attacke eine Helmkamera. Foto: Tätervideo FOTO: -

Christchurch. Die Al-Nur-Moschee von Christchurch ist kein Gebäude, das besonders auffällt. Ein Bau in weiß, mit goldener Kuppel und Minarett und einem großem Parkplatz davor.

Auch wenn Muslime in Neuseeland sehr in der Minderheit sind: An die Moschee in der Deans Avenue, einer eher ruhigen Straße, hat man sich in der drittgrößten Stadt des Pazifikstaats schon lange gewöhnt.

An diesem Freitag jedoch, kurz vor 13.45 Uhr, die Gemeinde ist gerade zum üblichen Freitagsgebet versammelt, etwa 300 Leute, marschiert ein schwer bewaffneter Mann in das Gotteshaus. Später wird bekannt, dass er aus Australien kommt, 28 Jahre alt. Auf dem Helm hat er eine Kamera, die alles filmt.

In den Händen hält er eine Schnellfeuerwaffe, um den Leib hat er sich eine kugelsichere Weste geschnallt. Die Fingerkuppen der Handschuhe hat er abgeschnitten. Dann eröffnet er das Feuer. Auf dem Video, mit dem er seine Tat ins Internet überträgt, hört man zu den Schüssen einen Marsch. Wie ein Ballerspiel, aber in echt.

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