„Fridays for Future“

Schwänzen wegen Demos: Welche Konsequenzen drohen Schülern?

„Fehlstunden verkraftet man - Kliamwandel eher nicht so“: Jugendliche demonstrieren in Elmshorn für mehr Einsatz gegen die Erderwärmung. Foto: Carsten Rehder FOTO: Carsten Rehder

Berlin. Seit Wochen gehen immer freitags deutschlandweit tausende Schüler auf die Straße, um für mehr Klimaschutz zu demonstrieren.

An diesem Freitag, einem weltweiten Aktionstag, sind knapp 200 Veranstaltungen geplant. Doch weil die Proteste zum Teil in der Schulzeit stattfinden, steht die „Fridays for Future“-Bewegung auch in der Kritik.

Wie mit den streikenden Schülern umgegangen wird, ist dabei von Schule zu Schule verschieden. „Immer wieder bekommen junge Menschen Schuleinträge oder manchmal auch einen Tadel oder eine Sechs“, sagt Luisa Neubauer, Mitinitiatorin der „Fridays for Future“-Demonstrationen der Deutschen Presse-Agentur.

Die Bildungsminister der Länder verweisen in der Diskussion oft auf die Schulpflicht. „Eine Beurlaubung kommt nicht in Frage, weil mit der Teilnahme an einer Demonstration kein triftiger Grund vorliegt“, sagt zum Beispiel Birgit Hesse (SPD), Bildungsministerin in Mecklenburg-Vorpommern. Wer dennoch an dem „Schulstreik“ teilnimmt, müsse mit Konsequenzen rechnen. „Das bedeutet in diesem Fall ein Eintrag, dass sie unentschuldigt gefehlt haben.“

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