Schnee und kein Ende

Lawine in der Schweiz rollt bis in Hotelrestaurant

Straßensperrung: Meteorologen erwarten in Österreich weitere Schneemassen und damit eine Verschärfung der Lawinengefahr. Foto: Erwin Scheriau/Keystone/APA FOTO: Erwin Scheriau

Berlin. Gesperrte Zugstrecken, Unterrichtsausfall und hohe Lawinengefahr: Vor allem im Süden Bayerns und in Österreich kämpfen die Menschen mit den Schneemassen. Die Siedlung Buchenhöhe in Berchtesgaden und die Gemeinde Jachenau sind weitgehend abgeschnitten, aber mit Nahrung ausreichend versorgt.

In der Ostschweiz hat eine Lawine mehrere Menschen verletzt und sich bis in ein Hotelrestaurant hinein Bahn gebrochen. Am Donnerstagabend lief zunächst noch eine Suche nach möglichen Verschütteten. Der Schnee sei auf der Schwägalp im Kanton Appenzell Ausserrhoden heruntergegangen, wie die Nachrichtenagentur SDA berichtete. Die weißen Massen verschütteten demnach mehrere Fahrzeuge und drangen auch in das Restaurant des Hotels Säntis ein.

Ein Gast dieses Lokals sagte der Schweizer Zeitung „Tagblatt“, er habe draußen plötzlich Schnee herumwirbeln sehen und zunächst an eine Dachlawine geglaubt. „Dann gab es einen Riesenlärm, und im hinteren Bereich drangen die Schneemassen ins Restaurant ein.“

Wie viele Menschen wie stark verletzt wurden, war zunächst noch unklar. Der Polizei zufolge werden die Verletzten medizinisch und psychologisch betreut. Ersten Erkenntnissen zufolge hatte sich eine Lawine am Hang gegenüber dem Hotel auf der Schwägalp gelöst.

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