Entscheidung Ende April

Was dürfen Influencer? Zivilprozess mit Cathy Hummels

Cathy Hummels und ihr Anwalt im Landgericht München I. Foto: Tobias Hase FOTO: Tobias Hase

München. Die unter dem Vorwurf des unlauteren Wettbewerbs verklagte Instagram-Berühmtheit Cathy Hummels muss noch zweieinhalb Monate auf die Entscheidung des Gerichts warten.

Das Münchner Landgericht will seine Entscheidung über die Klage des Verbands Sozialer Wettbewerb gegen die Ehefrau von Fußballprofi Mats Hummels am 29. April bekannt geben. Das kündigte die Vorsitzende Richterin Monika Rhein nach der mündlichen Verhandlung an.

Der Verband hat Hummels verklagt, weil sie in gut einem Dutzend Instagram-Beiträgen für ihre 465.000 Follower die Hersteller ihrer Schuhe und Bekleidung genannt und die Webseiten der Unternehmen verlinkt hatte. Der in Berlin ansässige Verband wirft ihr deswegen unerlaubte Werbung vor.

„Ich bin mir keiner Schuld bewusst“, sagte Hummels nach der Verhandlung. Ihr Argument: Sie habe für diese Beiträge keine Gegenleistungen der Hersteller erhalten, weswegen es sich aus ihrer Sicht auch nicht um Werbung handelt.

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