Explosionen in der Nacht

Schon sieben Geldautomaten-Sprengungen in Rheinland-Pfalz

FOTO: dpa / Arnulf Stoffel

Mainz. Sie hinterlassen oft hohen Sachschaden - machen aber nicht immer Beute. Geldautomaten-Sprenger halten die Ermittler auf Trab. Die Kreditwirtschaft sieht sich gefordert. Videokameras, Einfärbe-Systeme und Gasdetektoren sollen im Kampf gegen diese Attacken helfen.

Die rabiaten Täter kommen in der Nacht, nehmen wenig Rücksicht und brausen unerkannt davon: Sprengungen von Geldautomaten halten die Polizei in Rheinland-Pfalz auch 2019 weiter in Atem. Sieben Mal schlugen die Täter in diesem Jahr bereits zu. Auch im benachbarten Saarland sowie in Luxemburg waren sie schon aktiv. Die Ermittler gehen von professionellen Banden aus, die aus den Niederlanden und aus Polen kommen; es gebe aber auch Trittbrettfahrer.

In drei der sieben Fälle in Rheinland-Pfalz blieb es beim Versuch. Die Höhe des gesamten Sachschadens sei noch unklar, sagte eine Sprecherin des Landeskriminalamts (LKA) in Mainz. Zur Höhe der Beute machte sie keine Angaben.


(dpa)
top