Weihnachtsmärkte

Französische Nachbarn läuten besinnliche Zeit ein

Das Riesenrad neben der Kathedrale in Metz ist eine der Attraktion des Weihnachtsmarktes. FOTO: Philippe Gisselbrecht/Stadt Metz

Metz. Hübsche Holz-Chalets, Eislaufen und ein Nikolaus-Dorf: Weihnachtsmärkte in Lothringen und Elsass bieten eine hohe Vielfalt.

In Metz kann man sich schon von heute an auf Weihnachten einstimmen. Denn in der Mosel-Stadt ist bereits seit Freitag der Weihnachtsmarkt, der größte in ganz Lothringen, eröffnet. An acht Plätzen in der Altstadt lockt er nicht nur mit hübschen Holz-Chalets, die Kunsthandwerk, Warmes für die kalten Tage, Baumschmuck, Süßigkeiten und Spezialitäten anbieten. Auf der Place de la République etwa kann man auch auf einer Eisfläche Schlittschuhlaufen.

Ein besonderes Erlebnis bietet das Riesenrad unmittelbar neben der Kathedrale, von dem man eine tolle Aussicht über die Stadt hat. Am Freitag kommender Woche startet man in Metz dann die zweite Stufe: Am Ufer der Mosel, unweit der Kathedrale wird der beliebte „Laternenpfad“ (Sentier des lanternes) illuminiert. Rund 400 überdimensionale Märchenfiguren, Teddybären, Nussknacker, die von innen leuchten, laden kleine und große Besucher – im vorigen über 150 000 – ein, sich bei einem Spaziergang zum Weihnachtsmann und seiner Werkstatt verzaubern zu lassen.

Weihnachtsmann oder Nikolaus? Am 1. und 2. Dezember ist das in Metz keine Frage. Denn dann feiert man auf der Place de la Comédie den Saint Nicolaus, den Schutzheiligen Lothringens. Am Sonntag um 16 Uhr zieht durch die Stadt eine große Nikolaus-Parade mit prächtigen, geschmückten Wagen.

top