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Als Hebamme um die Welt

Geschichten aus dem Alltag einer Hebamme

Astrid Kany, umringt von Kindern im afrikanischen Namitete. FOTO: Astrid Kany

Ormesheim. Als Hebamme kann man viele interessante Geschichten erzählen. Neben viel Ernsthaftem auch sehr viel Lustiges. Astrid Kany aus Ormesheim ist seit über 17 Jahren Hebamme, aber ihre Geschichten gehen noch weit über das hinaus, was man normalerweise in ihrem Berufsstand so erlebt. Die lebenslustige junge Frau nimmt nämlich seit drei Jahren regelmäßig an Aus- und Inlandseinsätzen des Vereins Surgical Mission Saarland teil und hat dabei schon viel Aufregendes erlebt.

Auf Einladung des Verkehrsvereins Mandelbachtal wird Astrid Kany am Freitag, 18. Mai, um 19 Uhr, im Evangelischen Gemeindehaus in der Kapellenstraße in Ormesheim von ihren Erlebnissen im In- und Ausland erzählen. Etwa von ihrem ersten Auslandseinsatz im Jahr 2015, als die 37-Jährige als einzige Hebamme 2015 mit einem chirurgisch-operativen Team für vier Wochen auf der philippinischen Insel Mindoro gereist ist. Dort versorgte sie nicht nur die Schwangeren, Wöchnerinnen und Neugeborenen sondern begleitete auch pathologische Geburten, war  als OP-Assistentin gefordert und gab ihr Fachwissen an das dortige Krankenhauspersonal weiter. Im Sommer des gleichen Jahres gründete sie mit ihrem Team den Hebammencontainer in der saarländischen Landesaufnahmestelle in Lebach und kümmerte sich dort ehrenamtlich um schwangere Flüchtlinge und ihre Kinder. 2016 führte sie ihr Weg ein weiteres Mal nach Mindoro. Diesmal kümmerte sie sich um die schwangeren Frauen der als Mangyanen bezeichneten Ureinwohner der Insel. Im vergangenen Jahr folgte Astrid Kany einem Hilferuf aus Afrika. Mit Surgical Mission Saarland flog sie zu einem Krankenhaus in Malawi, knapp vier Wochen war sie dort in Namitete in einem Krankenhaus fernab der Zivilisation voll gefordert.

Auch in diesem Jahr saß die junge Hebamme schon auf gepackten Koffern, aber der geplante Einsatz auf dem philippinischen Mindanao musste aufgrund der momentanen politischen Situation auf der Insel aus Sicherheitsgründen abgesagt werden. Denn die Einsätze sind nicht nur enorm anstrengend. Teilweise sind sie auch gefährlich.

Die Teilnahme ist kostenlos, es darf aber gerne gespendet werden. Weitere Informationen im Internet unter

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