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Koi-Bad

Licht und Schatten im Koi-Bad

Rund um den Betrieb des Kombibades Koi gibt es auch immer wieder Beschwerden von Kunden. FOTO: Thorsten Wolf

Homburg. Hohe Preise, konzeptionelle Schwächen, mangelnder Service: Badgäste benennen etliche Schwachpunkte.

An diesem Samstag öffnet der Freibad-Bereich des Kombibades Koi für die Sommersaison seine Türen. Und wenn man sich an der einen oder anderen Stelle so umhört, gerade auch bei Verantwortlichen der Stadt als öffentlicher Partner des Bades, dann ist an der „Hinkelsbix“ auch sonst alles im Lot. Doch ist es so? Immerhin sprachen die nackten Zahlen in der Vergangenheit eine andere Sprache, musste die Stadt für den Betrieb doch deutlich mehr zuschießen, als ursprünglich geplant war (wir berichteten mehrfach).

Und es gibt immer wieder auch Kritik am Bad. Und die kommt nicht von den üblichen Krakeelern, die überall etwas und meist diffus zu kritisieren haben, sondern von Nutzern, die augenscheinlich ein offenes und waches Auge haben.

So hat sich Leserreporter Dieter Simon an unsere Zeitung gewandt. In einer E-Mail an den Betreiber des Koi hatte er die Einrichtung als wenig familienfreundlich kritisiert, so mit Blick auf den aus seiner Sicht zu Unrecht nicht gewährten Rabatt für seinen Enkelsohn und auch, weil Gastro-Automaten im Foyer des Bades nicht funktionierten. Entsprechende Hinweise an das Personal hätten zu keinem Ergebnis geführt. „Kundenfreundlichkeit kenne ich anders.“

Bernard Hörner, auch er hat sich an unsere Zeitung gewandt, begründet seine Kritik vor allem mit Erfahrungen aus dem Saunabereich. Immerhin, so Hörner: „Anerkennend muss hervorgehoben werden, dass der Betreiber bei der Errichtung der Anlage nicht gespart hat. Die Mitarbeiter sind engagiert und bemühen sich nach Kräften. Der für die Region zu hohe Eintrittspreis scheint aber – so auch die Stimmen aus dem Publikum – recht viele Gäste abzuhalten, in dieser Anlage öfter einzukehren.“ Kritisch sind Hörners Anmerkungen zum eigentlichen Betrieb der Sauna. „Der Ruhe und Entspannung suchende Gast wird sich vom Flair einer Bahnhofshalle in der großen Aufenthaltshalle abgeschreckt fühlen. Thematisch steht diese Bahnhofshalle auch im Widerspruch zu alldem, was die Anlage ansonsten mit Namen, Thema und Bauweise zu vermitteln sucht.“ Und: „Dem Gast wird in dieser Anlage zu einem deutlich höheren Preis auch nicht mehr geboten als in anderen Anlagen. Die konzeptionelle Schwäche durch einen zentralen Aufenthaltsraum, der selbst das normale Geklapper von Geschirr aus dem Gastronomiebereich in die letzte Ecke trägt, kostet zusätzliche Punkte, sodass die Bewertung daher nur unterdurchschnittlich ausfällt.“

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