Unfall in St. Ingbert

Suchtrupps der Feuerwehr finden verwirrte Autofahrerin

Nach einem Unfall in der Südstraße blieb am Donnerstagmorgen ein Renault nach einem Überschlag auf dem Dach liegen. FOTO: Alex Weber/Feuerwehr St. Ingbert

St. Ingbert. Am heutigen Donnerstagmorgen hat sich nach Angaben der Feuerwehr um kurz vor 4.30 Uhr ein Renault auf der Südstraße in St. Ingbert in Höhe des dortigen Edeka-Marktes überschlagen.

Der Alarm erfolgte für die Feuerwehr St. Ingbert-Mitte und den Wehrführer um 4.26 Uhr. Kurze Zeit später trafen erste Einheiten an der Unfallstelle ein. Diese fanden ein Fahrzeug vor, das zuvor von der Straße abgekommen, über eine Zufahrt gefahren und dann an der Böschung umkippte. Der Renault blieb zwischen Böschung und Zaun des Getränkelagers des Edeka-Marktes auf dem Dach liegen. Die Fahrzeuginsassen konnten weder allerdings im Fahrzeug noch im näheren Umfeld angetroffen werden.

Zeugen berichteten laut der Feuerwehr jedoch von einer Frau, die sich mit einem Hund von dem Fahrzeug entfernt hätte. Das hintere Fenster auf der Fahrerseite war heruntergekurbelt. Daher konnte davon ausgegangen werden, dass der bzw. die Insassen sich selbst befreien konnten und dann weggelaufen waren. Die Anzahl der Fahrzeuginsassen konnte trotz Einsatz der Wärmebildkamera nicht festgestellt werden. Neben den Brandschutzsicherungsmaßnahmen und Ausleuchten der Einsatzstelle, leitete der Einsatzleiter eine umgehende Personensuche im Wohngebiet Richtung Kleberweiher, im Industriegebiet Im Schiffelland, Bereich Obi sowie im Bereich der Autobahn ein. Dazu kamen weitere Feuerwehrleute, die im Gerätehaus in Bereitschaft standen, mit weiteren Einsatzfahrzeugen an die Einsatzstelle, um die Straßen abzufahren und fußläufig zu kontrollieren.

Insgesamt waren sieben Suchtrupps eingesetzt. Weiterhin wurden Böschungen und Gebüsche mit zwei Wärmebildkameras abgesucht. Nach etwa 20 Minuten wurde eine junge Frau ansprechbar, aber verwirrt, mit ihrem Hund rund 500 Meter von Unfallstelle in der Straße Im Schiffelland aufgefunden. Die Betreuung übernahmen die Feuerwehrleute des Suchtrupps bis der Rettungsdienst, der an der Unfallstelle in Bereitschaft stand, die weitere Versorgung übernehmen konnte. Die Feuerwehr war bis gegen 6 Uhr an der Einsatzstelle. Das Fahrzeug musste durch den Abschleppdienst geborgen werden.

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