Elternbegleitung

Viele Anregungen nach Hause gebracht

Mit dem 3. Bundeskongress wurde zusammen mit Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (Bildmitte) eine Zwischenbilanz zum ESF-Bundesprogramm „Elternchance II“ (2015-2020) gezogen. Mit dabei auch Klaus Ruffing, links neben der Giffey. FOTO: Birte Zellentin

Saarpfalz-Kreis. Vertreter aus dem Saarpfalz-Kreis haben in Berlin am Bundeskongress Elternbegleitung teilgenommen.

Klaus Guido Ruffing, Geschäftsbereichsleiter Kinder, Jugend, Familie und Gesundheit im Saarpfalz-Kreis, hat Ende vergangenen Jahres gemeinsam mit Miriam Fischer (Koordinatorin im Bundesprogramm „Starke Netzwerke für Eltern“ im Kreis) und Jürgen Dott (Sozialpädagogisches Netzwerk der Awo) am dritten Bundeskongress „Elternbegleitung – Familien stärken“ in Berlin teilgenommen. Der Grund dafür liegt auf der Hand: Das Jugendamt des Saarpfalz-Kreises ist schon lange im Bereich der Elternbegleitung aktiv, mehr als 20 Elternbegleiterinnen und -begleiter konnten bislang im Saarpfalz-Kreis ausgebildet werden, wie es in der Pressemitteilung der Kreisverwaltung lautet.

Ziel der Elternbegleitung ist die Stärkung der Familie als zentralem Ort der frühen Bildung und Förderung von Bildung. Mit dem Bundeskongress Elternbegleitung wurde zusammen mit Bundesfamilienministerin Franziska Giffey eine Zwischenbilanz zum ESF-Bundesprogramm „Elternchance II“ (2015 bis 2020) gezogen und den Fokus auf die aktuellen familiären Bedarfe, insbesondere von Familien mit kleinen Einkommen, gerichtet.

Die intensive Arbeit zugunsten der Familien im Saarpfalz-Kreis basiere sowohl auf einem ausgefeilten Präventionsangebot, das stetig ausgebaut werde, als auch auf Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die nach qualitativ anspruchsvollen Schulungen in diesem Sozialbereich als Fachkräfte zum Einsatz kämen, heißt es weiter. „Sehr positiv sehe ich die Entwicklung des Familienhilfezentrums in St. Ingbert, wo unsere Ziele nun umgesetzt werden konnten: Die Arbeiterwohlfahrt, der Caritasverband, die Lebenshilfe Saarpfalz, das Gesundheitsamt und das Jugendamt können nun in einem gemeinsamen Haus Hilfeleistungen und Präventionsmaßnahmen für Familien anbieten. Der Zusammenschluss mehrerer Träger, die in einer Einrichtung die Leistungen für Familien zusammenführen, ist in Deutschland in dieser Form einmalig“, freut sich Ruffing.

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