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Mittelaltermarkt

Stelldichein der Ritter und Gaukler

Die Spielleute und Barden der Notnägel sorgen musikalisch für Stimmung. FOTO: Alexandra Stauden/Kulturamt

Kirkel. Es ist wieder Zeit fürs Mittelalter. Im Schatten der Kirkeler Burg findet an diesem Wochenende, 19. und 20. Mai, der große Mittelaltermarkt statt. Händler aus nah und fern bieten ihre Waren feil, zudem gibt es jede Menge Kurzweil.

Wenn am Wochenende Händler, Gaukler, Ritter und Spielleut auf der Kirkeler Burg ihre Zelte aufschlagen, dann kann man sich mit ein bisschen Phantasie vorstellen, was für ein Leben und Treiben in der Burg geherrscht haben könnte. Obwohl von den verschiedenen Herren, die rund 400 Jahre auf Burg Kirkel residierten, eher wenig überliefert ist, zum Beispiel Überfälle auf Kaufleute und Streitigkeiten mit benachbarten Adligen – und ein Bonmot des Herzogs Johann I. von Pfalz-Zweibrücken: Der ließ nämlich 1580 bis 1596 die Burg zum Wohnschloss umbauen. Als man ihm davon abriet, da ein Feind von dem die Burg überhöhenden Berg sehr hineinschießen könne, antwortete er: „So werde ich noch sehrer von inwendig hinauß schiessen“. . . . Für rauschende Feste ist die  Burg also wohl eher in neuerer Zeit berühmt.

Eines davon ist der Mittelaltermarkt, mit dem die Burgsommer-Saison eröffnet ist. Für allerlei Kurzweyl ist gesagt: Mittelalterliche Musik, Tanz, Gaukelei, Falkner, Wahrsagerei, Handwerker, Ritterlager, Speis und Trank sowie eine breite Angebotspalette unterschiedlichster Markthändler von nah und fern lassen die Besucher ins Mittelalter eintauchen.

Mit einer großen Parade aller Aussteller wird der Markt am Samstag ab 14 Uhr offiziell eröffnet. Dann kann  man in das bunte Markttreiben eintauchen: „Auf der Unterburg und im Burggraben werden zahlreiche Händler, Handwerker und Künstler ihre Waren feilbieten. Die Palette umfasst von Waffen und Schmuck, über Lederwaren, historische Gewandung, Felle, Keramik, Messer, bis zu Kräutern, Räucherwerk, Met und Liköre fast alles, was man zum Nachempfinden des  Mittelalters braucht“, erklärt Alexandra Stauden vom Kulturamt Kirkel, die dieses Jahr zum ersten Mal Burgsommer und Mittelaltermarkt miterlebt und -betreut.

Sich wie ein Ritter fühlen – das kann man auf dem Mittelaltermarkt. FOTO: Jennifer Klein
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