Kappensitzung in Wahlen

„Änn de Bitt“ lässt die Stimmung überkochen

Ein gute Figur gab das Juniorentanzpaar (Lisa Marei Maniglia und Noa Jäschke) bei seiner Einlage ab. FOTO: Roman Niederkorn

Wahlen. In ihrer Sitzung bewiesen die Wahlener wieder einmal, dass sie „dick dö!“ sind.

Seinem Schlachtruf „Wahlen dick dö!“ machte der Karnevalsverein „Änn de Bitt“ bei seiner Kappensitzung am Samstag alle Ehre. Treffsichere Pointen bei Büttenreden und Sketchen, Tänze wie aus einem Guss und flotte Rhythmen der Urwahlener Bergkapelle brachten in der Mehrzeckhalle die Stimmung der zahlreichen Närrinnen und Narrhalesen zum Überkochen.

Gleich zu Beginn konnte das Prinzenpaar Mathias I. und Aleen I. bei seiner launigen Rede das Eis brechen. Der großmäuligen Schilderung des Prinzen, dass er sich bei der riesigen Anzahl der Kandidatinnen für den Part der Prinzessin wie der Bachelor vorkam, konterte seine Auserwählte mit der Aussage, dass sie etliche Biere habe trinken müssen, bevor sie das Angebot überhaupt annahm.

„Moses“, der laut Vorstellung früher das Meer teilte, heut aber nicht mehr sein Bier, interpretierte im Zwiegespräch mit „de Häälische Gääscht“ die Geschehnisse auf der Welt auf seine Weise. Zum guten Schluss wurden noch einige Dorfgrößen zu „Heiligen“ ernannt. Wenn eine kinderlose Ehefrau einen Babymacher zu Erfüllung eines Kinderwunsches bestellt, dafür aber Besuch von einem Fotografen für Babyfotos bekommt, eskaliert der Dialog zwangsläufig.

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