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Was digitale Technik für Werkstätten bedeutet

Hier können Windschutzscheiben von Autos mit modernen Kamerasystemen ausgetauscht werden. FOTO: Dieter Ackermann

Losheim am See. Eine kaputte Windschutzscheibe zu tauschen, ist heute lange nicht mehr so einfach wie früher – Eindrücke von einem Ortstermin.

Wenn die Politik immer öfter die globalen Herausforderungen der fortschreitenden Digitalisierung thematisiert, hört sich das für die meisten Bundesbürger noch eher nebulös an. Dass dieses Thema allerdings bereits heute ganz konkret neben der Großindustrie die mittelständischen Unternehmen erreicht hat, wurde bei einem Termin der M. Schulligen GmbH in Losheim am See deutlich. Das mittelständische Unternehmen hatte dazu gemeinsam mit der KS Partnersystem GmbH aus Bühl-Vimbuch unter anderem Vertreter von Autoversicherungen eingeladen.

Bei der anschaulichen Demonstration, wie man heute defekte Autoscheiben repariert, zog insbesondere die präzise Kalibrierung von Kamerasystemen in Windschutzscheiben aktueller Kraftfahrzeuge die Aufmerksamkeit auf sich, die nach einem Glasbruch ausgetauscht werden müssen.

„Da immer mehr Pkw mit Kamerasystemen unter anderem für Fahrassistenzsysteme, die Navigation oder die Erkennung von Verkehrszeichen ausgestattet werden, ist es heute bei Glasbruch oft nicht mehr mit dem bloßen Scheibenwechsel getan“, versicherte Ralph Pelzer vom KS-Autoglas-Versicherungsmanagement, „neue Windschutzscheiben erfordern bei diesen Autos vielmehr nach dem Austausch eine exakte Anpassung (Kalibrierung) an die vorhandenen Kamerasysteme.“

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