Merzig

„Warum kommen die Deutschen nicht mehr zu uns?“

Das „Deutsche Evangelische Krankenhaus“ in Assuan, früher stets auch von saarländischen Reisegruppen besucht, ist mit über 20 Ärzten ein Erfolgsmodell. Finanziert wird es von Wiesbaden aus.FOTO: Traudl Brenner

Merzig-Wadern. Eine Reise ins Ägypten von heute deckt auf, dass es den Tourismus früherer Zeiten nicht mehr gibt. Auch sonst hat sich einiges verändert.

 

So mancher Leser unserer Zeitung mag sich noch an die früher so häufigen Berichte über Ägypten in dieser Zeitung erinnern: 1978 schon begannen die von der Christlichen Erwachsenenbildung in Merzig alljährlich organisierten  Ägypten-Reisen von der unteren Saar in das Land am Nil. Der damalige CEB-Chef Georg Hasenmüller hatte die Bildungsreisen ins Land der Pharaonen ins Leben gerufen und organisiert. Und die Saarländer sind in Scharen mitgefahren an den Nil. Jedes Jahr etwa 40 wissensdurstige Frauen und Männer jeder Altersklasse haben ihre Herzen an Tempel und Pyramiden, an Wüste, Nil – und an die Menschen verloren.

Zurückgekehrt sind sie voller Eindrücke – und ebenso voller Tatendrang. Denn sie hatten nicht nur die Schätze der Ägypter kennengelernt, sondern auch die deutsche Nonne Schwester Maria Grabis und ihre Hilfsaktion für die bettelarmen „Zabalin“, die Kairoer Müllmenschen. Sogar eine richtige Schule für die Müllkinder hatte sie gegründet.


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