Perl

Einsatz der Bundespolizei bei Grenzkontrolle

(Symbolbild) FOTO: dpa / Armin Weigel

Perl. Beamte der saarländischen Bundespolizei haben am Mittwochvormittag am Rastplatz Moseltal in Perl eine Schwerpunktaktion zur Bekämpfung der illegalen Einreise gestartet.

Das hat die Bundespolizei mit Sitz in Bexbach mitgeteilt. Die Einsatzkräfte richteten ihr Hauptaugenmerk auf das Einschleusen von Migranten. Dazu gehörten neben den Ladeflächen von Kleintransportern auch schwere Lkw mit Aufliegern. Insgesamt wurden 123 Lkw, drei Busse und 186 Personen kontrolliert. Unerlaubte Einreisen wurden diesmal nicht festgestellt.

Unterstützung erhielten die Beamten von einer technischen Einheit der Bundespolizeiabteilung St. Augustin bei Bonn mit einem Kranfahrzeug. Damit konnten die Lkw auch aus der Höhe auf Manipulationen am Auflieger überprüft werden. „Wir wollen durch die Kontrollen neben der unerlaubten Einreise insbesondere die Lebensgefahr für die Menschen, welche sich auf den Fahrzeugen verborgen halten, abwenden" sagte Polizeidirektor Ralf Leyens. Bei der Polizeiaktion wurden Info-Flyer an die Fahrzeugführer verteilt – eine präventive Maßnahme.

Im vergangenen Jahr hatte die Bundespolizei im Saarland in vier Fällen eine Schleusung auf Ladeflächen von Lkw festgestellt. Die insgesamt 15 eingeschleusten Personen versteckten sich laut Bundespolizei ungesichert im Laderaum der kontrollierten Lkw. In einem Fall erlitten die Migranten Unterkühlungen, da sie sich in einem geschlossen Kühlanhänger verborgen hielten.


(red)
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