Wadern

Tollitäten übernehmen das närrische Zepter

Die neuen Tollitäten der Waderner Karnevalsgesellschaft: Kinderprinzenpaar Maria Galace und Fabian Couck sowie Prinz Sebastian I. und Prinzessin Anna I.. FOTO: Erich Brücker

Wadern. Die Karnevalsgesellschaft von 1897 Wadern „Mir gen us net“ ist in die Session gestartet und hat das neue Prinzenpaar inthronisiert.

Mit dem Festakt ist die Karnevalsgesellschaft von 1897 Wadern „Mir gen us net“ in die neue Session gestartet. Neben der Ernennung von Christoph Trampert zum Ehrenstockbauern stand für die Narren noch eine weitere Zeremonie an: die Verabschiedung der Prinzenpaare der vergangenen Session und die Inthronisierung ihrer Nachfolger. Für Prinz Mohamad I. und Prinzessin Anna-Lea I. sowie das Kinderprinzenpaar Nic Umbach und Lily Dubois hieß es, Adieu zu sagen. „Ihr wart ein tolles Gespann, habt uns mit viel Spaß und Humor durch die Narrenzeit geführt und unsere KG würdig vertreten“, lobte Sitzungspräsident Stephan Regert. „Ein fünfter Platz bei der saarländischen Narrenschau war ein stolzer Erfolg“, sagt er überreichte ihnen Blumen und forderte sie auf, das Narrenzepter abzugeben.

Die Nachwuchs-Tollitäten sind Prinz Fabian Couck, aus dem Hause und Geschlechte derer von Couck vom Sodenkopf, sowie Prinzessin Maria Galace aus dem Hause und Geschlechte derer von und zu Galace aus Eisen. Als Erwachsenen-Prinzenpaar wurden Prinz Sebastian I., derer von Herzog aus Karlsruhe und Prinzessin Anna I., aus dem Hause und Geschlechte Petit, derer zu Wadern aus der Morscholzer Straße inthronisiert. „Bis Aschermittwoch wird geschunkelt und gelacht, morgens früh bis spät um Acht. Die Wadrer Faasend wird kein Flopp, darauf von Herzen ein dreifach Alleh Hopp“, gaben sie die Marschrichtung vor. Der Rathaussturm ist am Fetten Donnerstag, Gala-Kappensitzung ist am Fastnachtsamstag. Der Umzug schlängelt sich an Rosenmontag durch die Straßen von Wadern.

Ralf Molitor (links) wurde für seine langjährige Tätigkeit in der KG Wadern 1897 mit dem Großen Stern und Ehrenurkunde vom Vorsitzenden Stephan Regert (rechts) ausgezeichnet.FOTO: Erich Brücker
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