Interkommunale Zusammenarbeit

Ein Rechenzentrum für viele Kommunen

Drei weitere Verträge zur Interkommunalen Zusammenarbeit in Sachen Rechenzentrum für den elektronischen Sitzungsdienst sind unterschrieben: von links Bürgermeister Rolf Schultheis, Friedrichsthal, Neunkirchens Oberbürgermeister Jürgen Fried, Bürgermeister Peter Klär, St. Wendel, und Bürgermeister Stephan Rausch, Oberthal.FOTO: Jörg Jacobi

Neunkirchen. Auch St. Wendel, Friedrichsthal und Oberthal nutzen künftig das Neunkircher Rechenzentrum für elektronische Sitzungsarbeit. Die Vereinbarung wurde am Dienstag unterzeichnet.

Einladungen lesen, Sitzungsunterlagen einsehen, sie bearbeiten, zu Sachverhalten ins Archiv gehen – alles papierlos und im tragbaren Büro eines I-Pads, immer verfügbar und datensicher. So sieht digitale Gremienarbeit in den Stadt- und Gemeinderäten aus. Manche Kommunen sind bereits dabei, andere machen sich auf. Am Dienstag haben im Neunkircher Rathaus drei neue Partner eine Vereinbarung unterzeichnet, um das Rechenzentrum der Kreisstadt für den elektronische Sitzungsdienst zu nutzen: Bürgermeister Peter Klär (CDU) für die Stadt St. Wendel, Bürgermeister Stephan Rausch (CDU) für die Gemeinde Oberthal und Bürgermeister Rolf Schultheis (SPD) für die Stadt Friedrichsthal. Die drei Neuen steigen nach den Kommunalwahlen im Mai ein.

Rückblick: 2015 hat die Stadt Neunkirchen ein IT-gestütztes Gremieninformationssystem eingeführt. Diesem System und dem Betreuen der zugehörigen Programme haben sich 2016 sechs weitere Verwaltungen angeschlossen: der Landkreis Neunkirchen, die Gemeinden Spiesen-Elversberg, Schiffweiler, Merchweiler, Eppelborn und Nohfelden. Künftig braucht es also die Finger beider Hände, um die Nutzer aufzuzählen. Und es gibt weitere Interessenten, wie am Dienstag zu hören war.

Dieses Kooperationsprojekt ist ein Teilchen eines sich ausweitenden Geflechts von Zusammenarbeit über kommunale Grenzen hinweg in unterschiedlichsten Bereichen zwischen unterschiedlichen Partnern. Weniger finanzielle Ersparnis, denn gesteigerte Effizienz schiebe dieses Sitzungsdienstprojekt  an, sagte der Neunkircher Oberbürgermeister Jürgen Fried (SPD). Und das untermauerten die Neu-Unterzeichner vom Dienstag.

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