Ortsrat

Weiter Betreuung am Nachmittag

Fürth. Ortsrat Fürth einig über Lösung an der Grundschule mit St. Wendeler Initiative.

Der Ortsrat Fürth befasste sich am Donnerstag noch einmal mit dem Schulstandort Fürth. Anlass war, dass das Diakonische Werk an der Saar die Trägerschaft der Freiwilligen Ganztagsschule (FGTS) am Standort Fürth zum 31. Juli 2019 aufgekündigt hat. Jetzt sucht die Stadt Ottweiler Lösungen, denn die Nachmittagsbetreuung am Standort Fürth soll auf jeden Fall weitergeführt werden. Auch deshalb, weil es nicht möglich ist, die beiden in Fürth untergebrachten Betreuungsgruppen an den FGTS-Standort Lehbesch zu verlagern, weil dort die Kapazitäten nicht ausreichen. Die derzeit aussichtsreichste Folgeregelung ist die Übernahme der Trägerschaft durch die St. Wendeler Initiative für Arbeit und Familie (WIAF), die nach Mitteilung der Stadt auf diesem Gebiet ausreichende Erfahrungen und bereits ihre Bereitschaft signalisiert hat, die Trägerschaft in Fürth zu übernehmen. Deshalb soll jetzt ein Kooperationsvertrag zwischen Stadt und WIAF erarbeitet werden, über den der Stadtrat in seiner Februarsitzung entscheiden wird. CDU-Sprecher Hans-Peter Jochum teilte in der Ortsratssitzung mit, dass die Schulkonferenz am Vorabend einer entsprechenden Kooperationsvereinbarung bereits zugestimmt hat. Eine zweite Option wäre die Übernahme der Trägerschaft durch die Stadt selbst, doch das würde erhebliche Personalkosten verursachen.

Zuvor hatte der Ortsrat einstimmig den Investitionsplan der Stadt bis 2022 angenommen. Ortsvorsteher Otfried Ratunde begrüßte die Ansätze von jeweils 2000 Euro für Inventar im Kindergarten und für die öffentlichen Kinderspielplätze in Fürth, „aber ansonsten ist der Investitionsplan für Fürth nicht gerade vorteilhaft“, bemängelte der SPD-Politiker. Seine Darstellung, dass die Außenbezirke vernachlässigt wurden, wies CDU-Sprecher Hans-Peter Jochum zurück. Der Erste städtische Beigeordnete wies darauf hin, dass der Investitionsplan einen Zeitraum von fünf Jahren umfasst. Christoph Hassel vom Amt für Stadtentwicklung und Umwelt wies zudem darauf hin, dass viele Infrastrukturmaßnahmen für die Gesamtstadt auch den Bürgern in den Stadtteilen zugute kommen.

Ohne Vorbehalte hat der Ortsrat den Grundsatzbeschluss zur Aufstellung eines Bebauungsplans im Bereich Kurzer Weg gefasst, wo ein Einfamilienhaus entstehen soll. Ebenfalls einmütig haben die Mitglieder dem Grundsatzbeschluss zur Aufstellung des Bebauungsplans „Solarpark Pfaffenthaler Hof“ mit paralleler Änderung des Flächennutzungsplans zugestimmt. Ein Vertreter des Projektbetreibers erläuterte in der Sitzung das Vorhaben und wies darauf hin, dass es sich um ein einmaliges Pilotprojekt in Europa handelt, bei dem die ökologischen Prinzipien im Vordergrund stehen werden.


top